Navigation überspringen
HWR Berlin, Schild an Gebäude
Foto: Michael Kompe
EU-Strategie-FH der HWR Berlin

Die HWR Berlin hat sich das Ziel gesetzt, EU-Forschungskooperationen in ihren Forschungsschwerpunkten zu initiieren bzw. weiter zu verstetigen. Sie hat dafür eine EU-Service-Stelle Forschung geschaffen und stellt Personalmittel zur Antragsunterstützung bereit.

Ausgangslage

Internationalität war integrativer Bestandteil der Hochschulphilosophie und prägte die Bereiche Studium und Lehre, sowie zum Teil auch Forschung. Schon in der Vergangenheit waren die Forschungsaktivitäten eines Teils der forschenden Professorinnen und Professoren international angelegt (u.a. in einem durch das 7. Rahmenprogramm geförderten Großprojekt), andere Forscherinnen und Forscher hatten sich in Projekten des BMBF und anderer Fördermittelgeber primär mit Problemstellungen in eher nationalem Rahmen beschäftigt.
Exzellente Forschung wurde vor allem in den drei disziplinübergreifenden Forschungsschwerpunkten der Hochschule
(1. Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft, 2. IKT-Innovationen in Unternehmen und Verwaltungen, 3. Sozial- und rechtswissenschaftliche Sicherheitsforschung) verortet.

Zielsetzung

Mit dem Projekt EU-Strategie-FH an der HWR möchten wir zwei Ziele erreichen:

1. Wir möchten die ausgezeichnete Forschung mit eher nationalen Bezügen durch internationale Vernetzung und die Kooperation mit europäischen Partnern stärken und so unsere Forschungskompetenz in EU-weite Wissensgenerierung einbringen.
2. Wir möchten die schon bestehenden EU-Kooperationen auf ein solides Fundament stellen und ihnen damit Kontinuität und Verbreiterung ermöglichen.

In Bezug auf die sogenannten gesellschaftlichen Herausforderungen in H2020 hatte die HWR Berlin zunächst die folgenden drei Forschungsschwerpunkte identifiziert, die sie vorrangig mit ihrer EU-Strategie ausbauen und verstetigen wollte:

I) Sozial- und rechtswissenschaftliche Aspekte der zivilen Sicherheitsforschung
II) Volkswirtschaftliche Forschung im Bereich der politischen Ökonomie
III) Ökonomie und Geschlechterforschung

Mit der Veröffentlichung des Arbeitsprogramms 2018-20 wurden die Projektaktivitäten der HWR auch verstärkt für andere Forschungsschwerpunkte geöffnet.

Aktivitäten

Die Arbeit der Projektmitarbeiter/innen folgt einem fortlaufenden Prozess aus Information, Aktivierung und Antragsbetreuung. Zunächst wurden drei EU-Projektentwickler/innen eingestellt, die in den identifizierten Forschungsschwerpunkten die Zahl der EU-Antragsbeteiligungen erhöhen sollten.
Mit der Weiterführung des Projektes, die mit der Entstehung des neuen Arbeitsprogramms 2018-20 zusammenfiel, wurden die Schwerpunkte geöffnet, um damit den Möglichkeiten des neuen APs gerecht zu werden. Seitdem ist ein Mitarbeiter der EU-Service-Stelle Forschung für den oben benannten Prozess verantwortlich, während weitere, befristet eingestellte wissenschaftliche Mitarbeiter/innen an EU-Antragstellungen arbeiten.
Information umfasst z.B. die Erarbeitung und Weiterleitung von Hinweisen zu Ausschreibungen, Informationsveranstaltungen zu Horizon 2020 und die Nutzung der Referenten-Netzwerke (Berlin, EU-Strategie-FH) für Wissensaustausch.
Zur Aktivierung von Professor/innen trägt vor allem die Möglichkeit zur Beantragung von befristeten WiMi-Stellen bei.
Die Antragsbetreuung setzt sich u.a. aus strategischer Beratung, Partnerkommunikation, Budgeterstellung und Korrekturlesen zusammen.
Um die Nachhaltigkeit des Wissens zu sichern, wird zudem ein EU Research Wiki erstellt.

Laufzeit

1.1.2015 bis 31.12.2019

Zur Webseite des Projekts

Ansprechperson(en)

 

Dr. Michael Ebert

Referent für EU-Forschung

+49 30 30877-1567

Mail schreiben

 

Prof. Dr. Claudius Ohder

Vizepräsident Forschung, Lehre und Qualitätssicherung

+49 30 30877-1003

Mail schreiben
Zum Seitenanfang

FHnet Mitglieder