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Hand notiert etwas auf pinkfarbenen Papier
Foto: Nikolas Fahlbusch/HTW Berlin
EU-Strategie HTW Berlin (EU-fit)

Die HTW Berlin gewinnt mit diskursiv entwickelten strategischen Konzepten eine Qualitätsverbesserung ihrer Anträge im Horizont 2020. Sie erschließt sich systematisch europäische Partner und erhöht ihre Sichtbarkeit im europäischen Forschungsraum.

Ausgangslage

Die EU ist neben dem Bund der wichtigste Drittmittelgeber der HTW Berlin. Die europäischen Mittel entstammen überwiegend den Europäischen Strukturfonds, weil die anwendungsnahe Forschung der HTW Berlin ein wichtiger Impulsgeber für Unternehmen und deren Beschäftigten in ihrem regionalen Umfeld ist. Erfahrungen im Horizont 2020 und FP7 bestehen ebenfalls, aber mit geringerem Erfolg. Dabei verfügt die Hochschule über gute Rahmenbedingungen in der Forschungsförderung: Förderinformationen zu aktuellen Calls und gezielte Antragsberatung zu Förderbedingungen, Finanzplanung und Support im Antragsverfahren sind selbstverständliche Angebote des Kooperationszentrums Wissenschaft-Praxis (KONTAKT). Die Hochschule ist über die EU-Referentin gut vernetzt mit der Berliner Landesvertretung in Brüssel, dem Bundes- und Berliner Arbeitskreis der EU-Referent_innen, dem enterprise europe network Berlin-Brandenburg und den Fachhochschul-Forschungsreferent_innen in Berlin-Brandenburg.

Darüber hinaus hat das Land Berlin in den neuen Hochschulverträgen den sukzessiven Aufbau eines haushaltsfinanzierten Mittelbaus festgeschrieben. Im Zuge dessen wird es möglich sein, die Professorenschaft zukünftig bei der Antragstellung besser zu entlasten.

Zielsetzung

Antragsberatung und Vernetzung sind an der HTW Berlin gut abgedeckt. In den Gutachten bereits eingereichter Anträge ist jedoch deutlich geworden, dass in den von der EU definierten politischen Themen wie Open Data, Open Access, Ethik etc. Entwicklungsbedarfe bestehen. Dies ist umso wichtiger, als die Policy-Felder bei der Begutachtung immer stärker gewichtet werden und es anzunehmen ist, dass sich diese Entwicklung weiter fortsetzen wird. Deshalb ist es das Ziel, in den Policy-Feldern strategische Konzepte und Antragshilfen zu entwickeln, die an die Rahmenbedingungen der Hochschule angepasst sind und die Professor_innenschaft im Antragsprozess besser unterstützen. Auch die personelle Verstärkung durch den haushaltsfinanzierten Mittelbau wird bei Anträgen gezielt zum Einsatz gebracht, um in Horizon 2020 erfolgreicher zu werden. Zuletzt soll das hochschuleigene Potenzial im Europäischen Forschungsraum besser bekannt sein und genutzt werden.

Aktivitäten

Für die Erarbeitung der strategischen Konzepte und Antragshilfen im Bereich der Policy-Felder werden methodische Ansätze wie Interviews, Workshops und Strategiegespräche eingesetzt, die innerhalb der Hochschule einen partizipativen Entwicklungsprozess initiieren. Ergänzt wird die Konzeptionsphase durch Erfahrungswerte externer Partner, die nach dem Prinzip des Peer-Learning in Interviews und Best-Practice-Workshops in die Entwicklung einfließen. Parallel erfolgt eine intensive Begleitung laufender EU-Projektanträge, in dem wechselseitig die Erkenntnisse zur Schärfung der Policy–Aspekte zum Einsatz kommen und die Erfahrungswerte aus der praktischen Anwendung in die methodische Weiterentwicklung gespiegelt werden. Um den wissenschaftlichen Mittelbau dauerhaft für die EU-Antragstellung zu qualifizieren, werden in Übereinstimmung mit den Personal-Entwicklungskonzepten der Fachbereiche spezielle Schulungen konzipiert. Zur Verbesserung der Sichtbarkeit im europäischen Forschungsraum konzentriert sich das Projekt auf die Vernetzung durch strategische Kooperationen und Mitwirkungsmöglichkeiten in europäischen Gremien, Technologieplattformen etc. Aufgabe des Projekts wird es sein, interne und externe Potenziale systematisch zu evaluieren und miteinander zu assoziieren.

Laufzeit

1.6.2018 bis 31.5.2022

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Ansprechperson(en)

Julia Brandt, Mitarbeiterin HTW Berlin, Porträt
  Foto: HTW Berlin

Julia Brandt

EU-Strategieentwicklung und Projektmanagement

+49 30 5019-3847

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