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zwei Roboter
Foto: Christopher Müller-Dönnhoff
„START – Student Activating and Revolving Strategy at Trier University of Applied Sciences“

Die Internationalisierung der Forschung an der Hochschule Trier ist Kernstück des Projekts START. Wie dies durch die Institutionalisierung einer EU-Beratungsstelle, die frühzeitige Aktivierung von Neuberufenen und die Einbindung der Forschung in die Lehre gelingen konnte, erfahren Sie hier.

Ausgangslage

Bereits vor Projektstart im Jahr 2015 zeigte sich die Hochschule Trier auf einem kontinuierlich hohen Niveau forschungs- und drittmittelstark. Die realisierten Forschungsprojekte fokussierten sich hierbei jedoch trotz der strategisch günstigen Lage der Hochschule Trier am südwestlichen Dreiländereck insbesondere auf nationale Forschungsprogramme. Die Hochschulleitung erkannte, dass auf europäischer Ebene wenig erfahrene Forscherinnen und Forscher Antragstellungen meiden, da diese im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation sehr komplex und ressourcenaufwendig sind. Eine systematische Beratungsstruktur im Sinne einer zentralen Anlaufstelle für die EU-Beratung bestand zu diesem Zeitpunkt noch nicht.


Zielsetzung

Das primäre Ziel des Projektes „START“ ist, eine auf allen Ebenen gelebte Forschungskultur von den Studierenden über die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bis hin zu den Professoren und Professorinnen zu etablieren. Damit einhergehend sollen die europäischen und internationalen Forschungsbestrebungen an der Hochschule Trier sukzessiv ausgebaut und vorangetrieben als auch das internationale Forschungs- und Kooperationsnetzwerk gestärkt werden. Dies soll und konnte bereits sehr erfolgreich durch die Etablierung professioneller Beratungsstrukturen in Form einer zentralen EU-Beratungs- und Koordinierungsstelle erfolgen.
Dass diese Strategie aufgeht, zeigt u.a. die kontinuierlich steigende Zahl an großregionalen Interreg Projekten an der Hochschule Trier. Damit ist es der Hochschule Trier gelungen, ihr Partnernetzwerk weiterzuentwickeln, neue grenzüberschreitende Kooperationen in Europa zu erschließen und ihre Forschungsinfrastruktur nachhaltig auszubauen.


Aktivitäten

Die neu geschaffene Beratungs- und Koordinierungsstelle für die EU-Forschung an den Standorten Trier und Birkenfeld stellt das Herzstück des Projekts und die zentrale Anlaufstelle für die drei Projektzielgruppen Mitarbeiter, Studierende und Forschende dar.
Forschungsinteressierte werden hier von der Skizzendarstellung über die Partnersuche bis hin zur Ausarbeitung von Forschungsanträgen professionell begleitet. Mehr als 40 Forschende nutzen regelmäßig die Beratungsangebote, sodass sich die Beratungsstelle nachhaltig an der Hochschule Trier institutionalisieren konnte. Neuberufene werden im Rahmen eines Workshops frühzeitig und ganz gezielt für die EU-Forschung aktiviert. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal des START Projekts ist die Einbindung der Forschung in die Lehre. Studierende lernen im Rahmen eines Fundraising-Seminars bereits im Studium Prozesse der Antragstellung kennen und erarbeiten in interdisziplinären Teams ihre eigenen Projektideen. Die Hochschule Trier setzt damit bereits früh den Grundstein für erfolgreiche Forscherkarrieren.
Einen entscheidenden Beitrag zur Internationalisierung der Forschung leistet außerdem ein jährlicher Wettbewerb für EU-Forschung mit einer seit 2016 eingeführten studentischen Förderlinie.

Laufzeit

15.12.2014 bis 31.3.2020

Zur Webseite des Projekts

Ansprechperson(en)

Dr. Eva Klos, Mitarbeiterin Hochschule Trier, Porträt
 

Dr. Eva Maria Klos

Forschungsreferentin

+49 651 8103-742

Mail schreiben

 

Stefanie Erbach

Mitarbeiterin EU-Forschungs- und Koordinierungsstelle

+49 6782 17-1577

Mail schreiben
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