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EU-Strategie-FH 2017: Drei Hochschulen Sachsen-Anhalts erschließen europäische Forschungspotentiale (HS³ Go Europe)

Die Verbundpartner streben eine dauerhafte Fortführung der strategischen Transferstrukturen über die Förderung hinaus an und spezialisieren sich auf die fachlichen Schwerpunkte „Nachhaltigkeit & Ressourceneffizienz“, „Digitalisierung“ und „Demografiefolgen“.

Ausgangslage

„HS³ Go Europe – Drei Hochschulen Sachsen-Anhalts erschließen europäische Forschungspotenziale“

Unter diesem Motto engagieren sich die Hochschulen Harz, Anhalt und Magdeburg-Stendal im Rahmen eines vom BMBF geförderten Verbundprojekts für eine stärkere Präsenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in der europäischen Forschungslandschaft. Das Projekt knüpft an bereits vorhandene regionale Netzwerke und Kooperationen an, die sich der Forschungs- und Transferförderung an Hochschulen widmen. So verbindet das seit 2006 vom Land Sachsen-Anhalt geförderte „Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung“ (KAT) regionale HAW und Unternehmen in Fragestellungen des Forschungstransfers. Weitere fachliche Unterstützung bei der Beantragung und Bewirtschaftung von EU-Forschungsprojekten leistet das seit 2011 bestehende „EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt“, welches als assoziierter Kooperationspartner des Projekts einen wertvollen Beitrag zur Zielerreichung von „HS³ Go Europe“ leistet.

Zielsetzung

Neben einer nachhaltigen Erhöhung der Sichtbarkeit sachsen-anhaltischer Hochschulen im europäischen Forschungsraum ist eine überregionale und europäische Vernetzung der in den Hochschulen tätigen ForscherInnen Ziel der Initiative. Weiterhin soll die Etablierung von Strukturen der EU-Forschungsförderung zu einer dauerhaft erhöhten Beteiligung der HAW an europäischen Forschungsprogrammen führen. Letztlich sind auch die strategische Einbindung der EU-Forschungsförderung in bestehende Hochschulstrukturen sowie eine Verstetigung der erreichten Fortschritte über den Projektzeitraum hinaus weitere bedeutende Zielsetzungen des Projektes.

Aktivitäten

Im Juli 2018 begann die vierjährige Projektlaufzeit mit der Einstellung von EU-ForschungsmanagerInnen an den Verbundhochschulen, welche innerhalb der fünf Aufgabenpakete den Zielsetzungen nachgehen. Die EU-ForschungsmanagerInnen leisten seitdem an den jeweiligen Standorten Unterstützung der WissenschaftlerInnen bei der internationalen Vernetzung und Antragstellung für europäische Forschungsprojekte und beraten die Hochschulleitungen bei der strategischen Einbindung von Aktivitäten der EU-ForschungsmanagerInnen. Thematisch setzt der Hochschulverbund Akzente innerhalb von drei fachlichen Schwerpunktthemen: „Demografiefolgen“, „Digitalisierung“ sowie „Nachhaltigkeit & Ressourceneffizienz“.
Die Hochschule Harz übernimmt die Verantwortung für das Aufgabenpaket „4 - Verbreitung und Nachhaltigkeit“, welches die Erhöhung der Wahrnehmung nach außen und innen sowie die nachhaltige Unterstützung der EU-Forschungsaktivitäten zum Ziel hat. Der Themenschwerpunkt liegt hier im Bereich der Demografiefolgenforschung.
Die Hochschule Anhalt widmet sich vorrangig dem Themenschwerpunkt Digitalisierung. Außerdem übernimmt sie die Leitung im Arbeitspaket „3 - Unterstützung bei Antragstellung und Administration erfolgreicher EU-Projekte“.
Die Hochschule Magdeburg-Stendal widmet sich hierbei schwerpunktmäßig dem Thema Nachhaltigkeit & Ressourceneffizienz. Im Projektverbund zeichnet sie sich für die Aufgabenpakete „1 - Partnering“ und „5 - Projektmanagement“ verantwortlich.
Das Aufgabenpaket „2 – Kompetenzaufbau“ wird durch das EU-Hochschulnetzwerk Sachsen-Anhalt unterstützt.

Laufzeit

1.7.2018 bis 30.6.2022

Ansprechperson(en)

Dr. Hans-Joachim Krokoszinski, Leiter Forschungs- und Technologietransferzentrum (FTTZ)FH Anhalt, Porträt
  Foto: Michael Deutsch

Dr. Hans-Joachim Krokoszinski

Leiter Forschungs- und Technologietransferzentrum

+49 3496 67-5301

Mail schreiben

Dirk Ottwald, Mitarbeiter FH Anhalt, Porträt
 

Dirk Ottwald

EU-Forschungsmanager

+49 3496 67-5317

Mail schreiben
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