Navigation überspringen
Blick auf das Gebäude 1 der UAS Frankfurt aus westlicher Richtung
Foto: Benedikt Bieber/Frankfurt UAS
Strategischer Aufbau Europäischer Partnerschaften an der Frankfurt UAS (StEP)

Mit der Umsetzung des Projektes soll erreicht werden, dass eine EU-Strategie von vielen Akteuren mitgetragen wird und sich eine „Kultur der europäischen Kooperation“ an der Hochschule verankert. Die Strategie setzt sich aus fünf Arbeitspaketen zusammen, die komplementär daran mitwirken, die Ziele zu erreichen.

Ausgangslage

Europäische und internationale Zusammenarbeit spielen eine wichtige Rolle an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). In ihrer Internationalisierungs-strategie formuliert die Hochschule u.a. das Ziel, sich stärker an internationalen Forschungen und Ausschreibungen zu beteiligen. Auch hat sie das Internationalisierungsaudit der HRK erfolgreich durchlaufen.
Während die „Internationalisierung in der Breite“ (d.h. Zusammensetzung der Studierenden, internationale Ausrichtung von Studiengängen) hier bereits erfolgreich ist, besteht bei der „Internationalisierung in der Spitze“ (d.h. über europäische Verbundforschung) noch Ausbaupotenzial: Zwischen 2011 und 2017 wurden insgesamt 23 EU-Förderanträge gestellt. Elf Anträge waren bislang erfolgreich, für vier Anträge steht die Bewertung noch aus. Trotz der guten Erfolgsquote muss konstatiert werden, dass sich nur eine relativ kleine Gruppe von Professor/-innen an EU-Ausschreibungen beteiligt. Die Mehrheit der Hochschullehrenden verfügt über wenig bis gar keine Erfahrung in der europäischen Verbundforschung. Dieses Potenzial soll mit Hilfe des Projektes stärker abgerufen werden.

Zielsetzung

Das Projekt zielt darauf ab, die Beteiligung der Frankfurt UAS an EU-geförderten Forschungsvorhaben nachhaltig zu steigern. Es wird eine hochschulübergreifende Strategie entwickelt und umgesetzt, um EU-Kompetenz und den Aufbau von EU-Kontakten/ Netzwerken in unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten und Instituten der Hochschule zu fördern. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wird im Aufbau europäischer Partnerschaften und Projekte des Kompetenzzentrums „Netzwerke und verteilte Systeme“ liegen. Es zeichnet sich aus durch vielfältige Anknüpfungspunkte zu H2020, z.B. zu SC3, SC4, SC7 oder LEIT-ICT. Daneben besetzt das Kompetenzzentrum auch Querschnittsthemen, die in anderen Forschungsbereichen der Hochschule relevant sind. Das Gesamtprojekt setzt sich zusammen aus fünf komplementären APs: Im „EU-Leuchtturm“ baut das Kompetenzzentrum europäische Kontakte auf und beteiligt sich an EU-Anträgen. Das AP „EU-Nachwuchs“ stärkt die EU-Kompetenz von Doktoranden. Mit „Region@EU“ wird der Aufbau einer regionalen Plattform für europäische Kooperationen initiiert. „EU-Netzwerke“ unterstützt Professor/-innen beim Aufbau europäischer Kontakte. Koordiniert wird das Gesamtprojekt im AP „EU-Koordination und Strukturen“.

Aktivitäten

In die Umsetzung der EU-Strategie werden Forschende, Graduierte, Verwaltung und regionale Kooperationspartner einbezogen. So soll erreicht werden, dass die Strategie von vielen Akteuren mitgetragen wird und sich eine „Kultur der europäischen Kooperation“ an der Hochschule verankert. Die Strategie setzt sich aus fünf Arbeitspaketen zusammen, die komplementär daran mitwirken, die u. g. Ziele zu erreichen:
1) Erhöhung der Beteiligung von Professor/-innen an europäischer Forschungsförderung
2) Aufbau von EU-Kompetenz beim Frankfurt UAS-Professor/-innen-Nachwuchs
3) Regionale Synergien: Nutzung regionaler Kontakte zum Aufbau europäischer Partnerschaften
4) Stärkung der europäischen Forschungsvernetzung von Professor/-innen
5) Aufbau einer „EU-Kultur“ und Prozessanpassung für die effiziente Verwaltung europäischer Projekte.

Die Frankfurt UAS ist eine international orientierte Hochschule mit rund 200 Partner-Hochschulen weltweit, 138 davon allein in Europa. Seit Anfang 2016 ist die Hochschule Mitglied der European University Association (EUA). Auch ist sie Gründungsmitglied von U!REKA (Urban Research and Education Knowledge Alliance). Diese Allianz von sechs europäischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften entstand u.a., um anwendungs-orientierte Forschung gemeinsam auszubauen. Darüber hinaus pflegen die einzelnen Fachbereiche und Professor/-innen themenspezifische Partnerschaften und Netzwerke.
Der Schwerpunkt des Projekts StEP wird im Aufbau von europäischen Partnerschaften und dem Ausbau der EU-Antragstellung u.a. des Kompetenzzentrums Netzwerke und verteilte Systeme liegen, das folgende sieben Forschungsgruppen umfasst:
• Netzwerksicherheit, Informationssicherheit und Datenschutz
• Betriebssysteme und Computernetzwerke
• Mobile Computing
• Telekommunikationsnetze
• Wireless und Smart Sensor Networks
• Cluster und Cloud-Computing, insbesondere Infrastrukturdienste und Plattformdienste
• Sichere hybride Mobilfunknetze.
Das Kompetenzzentrum stellt einen der drittmittelstärksten Forschungsschwerpunkte dar und verfügt über gute thematische Anschlussmöglichkeiten an Horizon 2020 (H2020). Gleichzeitig besetzt es mit seiner Forschung Querschnittsthemen, die in den anderen Forschungsschwerpunkten eine große Rolle spielen. Vernetzte EU-Forschungsaktivitäten mit anderen Forschungsbereichen werden in diesem Zusammenhang angestrebt.

Laufzeit

1.11.2018 bis 31.10.2022

Ansprechperson(en)

 

Kristiane Seidel

Abteilungsleitung Forschung Innovation Transfer

+49 69 1533-2162

Mail schreiben

 

Dr. Lyudmila Lyubenova

Referentin EU/International

+49 69 1533-2160

Mail schreiben
Zum Seitenanfang

FHnet Mitglieder